Die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sind für die ambulante Versorgung zentral. Sie bilden – neben den Ärztekammern – die zweite Säule der ärztlichen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Organisatorisch kommt ihnen für weite Teile der ambulanten Versorgung eine ungeteilte Normsetzungsmacht zu, zu der bei den meisten Themen ein großer Ermessensspielraum gehört.

Vor diesem Hintergrund stellen die Vertreterversammlungen als demokratisch legitimierter Kern einer jeden KV für ambulante Leistungserbringer das wichtigste Gremium der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung dar. Hier werden die Regeln gemacht.

Der Umstand, dass diese Ärzteparlamente in allen 17 Regionen in diesem Jahr neu gewählt werden, sollte daher keinen MVZ-Betreiber kalt lassen.